Blick über die Vorstartlinie
 
 

Mit der Aufstellung des JG-8 wurde Ende 1954/Anfang 1955 in Preschen als 2. Kommando des 2. Aeroklubs begonnen.












Am 26. September wurde das Geschwader  unter der Bezeichnung Fliegergeschwader-8 in die NVA übernommen.


Es wurde der 3. Fliegerdivision, deren Stab in Drewitz war, unterstellt. Am 2. Januar 1960 wurde es nach Marxwalde verlegt. Am 1. Januar ist die Bezeichnung in Jagdfliegergeschwader 8 (JFG-8, später JG-8) geändert worden.


Mit dem Datum des 1. November 1961 ist das JG-8 dem Stab der

  1. 1.Luftverteidigungsdivision in Cottbus unterstellt worden.

Im Jahre 1962 und zwar am 1. August stellt das JG-8 als

allererstes Geschwader der DDR die Mig-21 mit dem Typ F-13

in Dienst.


Flugzeugtechnik des JG-8:

  1. -1955/56: Jakowlew Jak-11

  2. -4. Januar 1957: 15 MiG-15bis zugeführt

  3. -10. Oktober 1957:21 MiG-17F zugeführt

  4. -27.01. bis 28.04.1962: Umschulung fliegendes- sowie Bodenpersonal auf die MiG-21F in der UdSSR

  5. -26. Mai 1962: Zuführung von 24 Maschinen des Typs MiG-21F13 für die 1. und 2. JS, dieMiG-15UTI bleiben vorerst mangels Mig-21U im Bestand, 3.JS behielt erst mal die MiG-17F und die MiG-15UTI

  6. -14. März 1962: Zuführung von MiG-21PF(modifiziertes Funkmessvisier, später auch als PFM bezeichnet)

  7. -7. April 1968: 15 MiG-21 SPS/K zugeführt

  8. -12. Oktober 1969: 16 MiG-21SPS werden dem Geschwader zugeführt

  9. -16. März 1970: 14 MiG-21M zugeführt

  10. -1973: Übergabe von Technik in den nahen Osten, vom JG-3 werden MiG-21MF übernommen

  11. -19. Oktober 1977: 11 Flugzeuge MiG-21bis/SAU vom Herstellerwerk übernommen

  12. -29. November 1977: 14 Maschinen MiG-21bis/Lasur vom JG-9 übernommen

  13. -30. Dezember 1977: 17 MiG-21bis vom Werk übernommen

  14. -1977/78: Übergabe von MiG-21M an das JG-3



Mit der Auflösung der Luftstreitkräfte der DDR hatte das Geschwader eine Kampfstärke von 41 MiG-21bis (14 Stück Lasur-bis und 27 Stück SAU-bis) sowie 8 Maschinen MiG-21UM.